Schwimmen, Radfahren, Laufen: Mehr als 2.000 Sportler beim „Ironman 70.3“

Die SPORTSTADT DUISBURG hat sich am Wochenende erneut als Top-Adresse des Triathlons präsentiert. Mehr als 2.000 Teilnehmer aus 40 Nationen waren mit dabei, als der „Ironman 70.3“ zum fünften Mal in der Stadt Station machte. Gemäß dem Motto der Veranstalter bewiesen sie in Duisburg „einen eisernen Willen – im Stahlherzen Europas“.

Fällt der Name „Ironman“ geht stets ein Raunen durch die Menge. Der Wettbewerb ist eine Herausforderung, der sich nur die fittesten Ausdauersportler stellen. Rund 50 Jahre ist es her, dass auf Hawaii der erste „Iron Man“ ermittelt wurde. Seitdem ist viel geschehen. Das Event wurde Kult. Und auf der ganzen Welt gibt es „Ironman“-Veranstaltungen.

Ironman 70.3 mit Start an der Regattabahn

In Duisburg absolvierten die Sportler am Sonntag zunächst eine 1,9 Kilometer lange Schwimm-Einheit in der Regattabahn. Um kurz nach acht fiel der Startschuss, Jubel brandete auf, Fans applaudierten. Nach der kräftezehrenden Runde durchs Wasser schwangen sich die Athleten aufs Fahrrad und traten über 90 Kilometer in die Pedale. Zum Abschluss liefen sie dann noch einen 21,1-Kilometer-Halbmarathon rund um die Regattabahn.

Insgesamt hatten die Teilnehmer am Ende des Tages stolze 70,3 Meilen (etwa 113 Kilometer) in den Knochen – daher auch der Name des Wettbewerbs. Die Länge des „Ironman 70.3“ entspricht der Hälfte der Original-Distanz, wie sie auf Hawaii zu erleben ist.

Thomas Smans aus den Niederlanden feiert Sieg

Der Gewinner des Duisburger „Ironman 70.3“ kommt aus den Niederlanden: Thomas Smans überquerte nach drei Stunden, 56 Minuten und 44 Sekunden als schnellster Sportler die Ziellinie in der Schauinsland-Reisen-Arena. Platz zwei ging an Sebastian Marx, der das Rennen über weite Strecken dominiert hatte – 26 Sekunden trennten den Mann aus Oberfranken vom Sieg. Danach vergingen mehr als vier Minuten, bis Platz drei feststanden: Der Franzose Mathieu Gallet sicherte sich die Bronzemedaille.

Bei den Frauen sicherte sich Marit Lindemann mit einer starken Leistung den ersten Platz. Vier Stunden, 20 Minuten und 31 Sekunden benötigte die Frau aus Unna für die 70,3-Meilen-Strecke. Erst vier Minuten später war ihre stärkste Verfolgerin im Ziel – Anne Schmidhuber aus Bayern. Platz drei ging an Jordan Matthews aus Großbritannien.

Vertrag mit dem Veranstalter läuft noch bis 2028

Der „Ironman 70.3“ wird auch in den kommenden Jahren für Begeisterung in der SPORTSTADT DUISBURG sorgen. Ende Juli ist der Vertrag mit dem Veranstalter bis 2028 verlängert worden.

Die „Brücke der Solidarität“ überqueren die Triathleten beim „Ironman 70.3“ mit dem Rad. Foto oben: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

So sehen Siegerinnen aus: Marit Lindemann aus Unna lief in der Schauinsland-Reisen-Arena als erste Triathletin über die Ziellinie. Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg

Sprung in die Duisburger Regattabahn: An der weltbekannten Sportanlage fiel der Startschuss zum „Ironman 70.3“. Foto: Ilja Höpping / Stadt Duisburg