Nacht-Mammutmarsch im Landschaftspark: Duisburgerin nimmt Herausforderung an

Wenn die Sonne untergeht, erstrahlt der Landschaftspark Duisburg-Nord regelmäßig in den Farben Grün, Rot und Blau. Eine Lichtinstallation bringt das stillgelegte Hüttenwerk mit seinen alten Industrieanlagen zum Leuchten. Rebecca Schick hat dieses Farbspektakel bei vielen Besuchen aus nächster Nähe erlebt.

Am Samstag macht sich die Duisburgerin wieder auf den Weg zum Touristenmagnet ihrer Heimatstadt. Sie wird dann allerdings Sportklamotten tragen. Rebecca Schick startet nämlich bei einer Extremwanderung. Der Mammutmarsch macht wieder Station in der SPORTSTADT DUISBURG – diesmal mit einer Nacht-Edition.

Mammutmarsch: Start vor Einbruch der Dunkelheit

Um 19.40 Uhr, also kurz vor Einbruch der Dunkelheit, geht Rebecca Schick auf die Strecke. 42 Kilometer liegen dann vor ihr. „Mein Ziel ist es, unterwegs nicht einzuschlafen“, sagt die 37-Jährige und lacht.

Sie hat schon Erfahrung bei Mammutmärschen gesammelt: Ein Instagram-Post weckte vor Jahren die Neugier in ihr. 2023 feierte sie dann in Dortmund ihre Premiere. Seitdem hat Rebecca Schick einige XXL-Wanderungen hinter sich gebracht.

Auch als Helferin im Einsatz

Auch in Duisburg gehörte sie schon zur Mammut-Herde. Rebecca Schick startete beim 24-Stunden-Event „To the moon“. Bei den Frühjahrs-Veranstaltungen war sie ebenfalls schon dabei – zunächst als Teilnehmerin und im Jahr darauf als Helferin.

Der Veranstalter braucht für die Mammutmärsche immer Volunteers, die die Teilnehmer unterwegs versorgen. Rebecca Schick hatte sich für so einen Einsatz gemeldet. „Zum Sport gehört ja auch immer Teamgeist“, sagt sie. „Und deshalb übernehme ich so eine Aufgabe gerne.“

Kampf gegen die Müdigkeit

Nun geht es aber wieder zurück auf die Strecke. „So ein Nachtmarsch ist noch mal eine neue Herausforderung“, sagt die Wanderin. „Ich muss gegen meine Müdigkeit ankämpfen.“ Sie ist aber zuversichtlich, die ganze Zeit wachzubleiben. Die Strecke bietet schließlich sehenswerte Highlights – wie den beleuchteten Gasometer in Oberhausen. „Allein für die nächtliche Kulisse im Landschaftspark lohnt sich der Start“, betont Rebecca Schick.

Die Veranstalter haben zwei unterschiedliche Strecken geplant. Von 19 bis 21.20 Uhr starteten mehrere Gruppen, die die 42 Kilometer in Angriff nehmen. Es gibt auch eine kürzere Variante: Die Starts zum 30-Kilometer-Mammutmarsch erfolgen von 20 bis 23.40 Uhr.

Plan für 2026: Start beim Mammutmarsch Ruhrgebiet

Rebecca Schick hat derweil schon Pläne für das kommende Sportjahr. Am 25. April 2026 startet sie beim Mammutmarsch Ruhrgebiet. „Als das Event freigeschaltet wurde, habe ich mich sofort angemeldet“, sagt Rebecca Schick. Sie freut sich darauf, mit vielen Bekannten die Region zu erkunden. Los geht es erneut am Landschaftspark – dann aber wieder in den Morgenstunden. Es droht also keine Einschlafgefahr.

Am Samstagabend startet Rebecca Schick beim Mammutmarsch in ihrer Heimatstadt Duisburg und erwandert das Ruhrgebiet in der Nacht. Foto: privat